5 Jungs sind Garant für gute Unterhaltung

Willkommen

Foto: Stimmulanten in Action

Die Zeit vergeht...

Die Zeit vergeht und die beruflichen Perspektiven verändern manchmal innerhalb von wenigen Monaten alles was mal geplant war.
So war es auch bei uns Stimmulanten.

Leider waren einige von uns nicht nur auf der Bühne gut, sondern eben auch im weiteren beruflichen Umfeld. Damit ging es im Sommer 2007 für unseren Bassisten Lutz mit seiner ganzen Familie nach Amerika, Michael ist bei einer Unternehmensberatung aufgestiegen, Andreas nach einer schwierigen Umschulung mittlerweile TÜV-Prüfer und ich bin rund um die Uhr mit meinem Theater in der Großen Bleiche, der Showbühne Mainz beschäftigt. Wir haben eine Menge erreicht für ein A-cappella-Ensemble. Nach dem ersten Programm "Buben, Dame, König, Sp-Ass" und der darauffolgenden Umbesetzung kam unser Erfolgsprogramm "Leichte Tönung" mit neuer Besetzung auf die Bühne. Wir haben damit auf vielen Bühnen im weiteren Rhein-Main-Gebiet gespielt. Neben einigen Vorstellungen in Frankfurt, waren wir z.B. in Hanau, Alzey, Zollhaus, Kaiserslautern, Wiesbaden, Bad Homburg, Marburg, Oberursel, waren bei der Nacht der Stimmen in Darmstadt, haben auf vielen Privatfeiern gesungen und das aller wichtigste; wir haben eine hervorragende CD aufgenommen die für immer unsere Arbeit konservieren wird. Wir haben noch ein schönes CD-Release gefeiert, genauso wie unser neues Programm "Wir sagen Tach" Premiere und einige Auftritte erlebt hat, sahen danach aber leider keine Möglichkeit mehr weiterzumachen. Ich möchte mich für die vielen schönen Stunden auf so vielen Bühnen unseren drei Proberäumen und diesen herrlichen Stunden der Musik und der Feiern bei allen Beteiligten bedanken, besonders aber bei allen unseren Freunden und Fans, die uns immer wieder zu neuen Ideen und Leistungen angetrieben haben. Es war eine berauschende und lehrreiche Zeit, die wohl für mich auch weiterhin der Grundstein für meine weitere künstlerische Arbeit bilden wird. Alles hat für mich in einem etwas tristen Hörsaal der Frankfurter Uni währen meiner Tonsatzvorlesungen angefangen und daraus ist, besonders mit der CD, ein wunderbares Dokument geworden, was man alles erreichen kann, wenn man für eine gewisse Zeit an einem Strang zieht.

Vielen Dank für Alles
euer Komponist, Texter, Arrangeur, Rumtelefonierer und Bandleader

Sebastian

Bandgeschichte der Stimmulanten

Alles begann im Jahr 2002 - Sebastian wollte nach mehrjähriger Kleinkunsterfahrung den Beweis antreten, dass es möglich ist, ein abendfüllendes Unterhaltungsprogramm mit mehrstimmigem Gesang auf die Bühne zu bringen, das eine Brücke zwischen Klamauk und anspruchsvoller Musik schlägt. Die Gründung einer A-Cappella-Band war dabei der logische Schritt und bald waren die ersten Stücke vier-, später fünfstimmig arrangiert und mit einem neuen Text versehen. Nach vielen Zeitungsannoncen und Aushängen an diversen schwarzen oder weißen Brettern fanden sich dann auch Interessenten und die ersten Proben begannen. Es zeigte sich schnell, dass es für viele der Sänger doch zu schwer war, in einem mehrstimmigen Chorsatz die eigene Stimme zu halten, oder überhaupt vom Blatt zu singen. So hat es dann auch über ein halbes Jahr gedauert, bis es überhaupt eine funktionierende Besetzung gab, zu der von Anfang an schon Andreas gehörte. Außerdem kam auch die Idee auf, den Klang für das Publikum durch den Einsatz eines Klaviers abwechslungsreicher zu gestalten. Auch dafür wurde dann jemand gefunden, genauer gesagt, eine Frau. Die Stücke wurden zahl- und umfangreicher und es entstand das erste Programm mit dem Titel "Buben, Dame, König, Sp-Ass", das dann auch im Sommer 2003 beim Open-Air des Posthofs in Hattersheim gleich dreimal vor jeweils 500 Gästen aufgeführt wurde. Der erste Testlauf war als bestanden, die Gäste zum Schmunzeln, Lachen und Klatschen bewegt. Leider zeigte sich nach diesem ersten Erfolg, dass die größte Schwierigkeit für eine Band in der Kontinuität liegt. Denn das dringend notwendige Proben wurde nicht von allen in der Gruppe mit der gleichen Priorität betrachtet.

Weitere Konzerte wurden angesetzt, aber gemeinsame Absprachen wurden immer unmöglicher. Nachdem klar war, dass die ersten zwei Sänger die Band verlassen würden, ging die Suche nach neuen Mistreitern wieder von vorne los. Mit Michael begann die zweite Phase. Er hatte vorher sechs Jahre eine Folkband geleitet, sah das Potential der Band und wollte gerade strukturell viel mit einbringen, was er dann auch tat. Im Zuge der Entscheidung Mikrophone zu kaufen und eine GbR zu gründen, stiegen dann noch ein weiterer Sänger und die Pianistin aus. Aber auch hier fand sich trefflicher Ersatz in Lutz und Patrick und das Klavierproblem wurde gelöst, indem Sebastian eben selbst in die Tasten greift. Mittlerweile waren alle in der Lage, vom Blatt zu singen und wir konnten völlig neue Wege im mehrstimmigen Gesang gehen. Das Repertoire wurde vollständig umgearbeitet und der Anteil der Eigenkompositionen stieg ständig. Wir fanden unseren Stil und damit unser zweites und aktuelles Programm: "Leichte Tönung". Wir haben in der Zwischenzeit verschiedene Firmenfeiern unterhalten, Geburtstage verschönert und Konzerte gesungen. Wir proben regelmäßig, pflegen unsere innersoziokulturelle Kommunikationsstruktur mit Hilfe von Wein, Weib und Gesang, fahren auf Probewochenenden und schmieden immer weitere Pläne. Im Laufe des Sommers 2006 haben wir unser erstes Studio-Album aufgenommen und haben mit "Wir sagen Tach" unser zweites und letztes Programm auf die Bühne gebracht.

Danke.

Herzliche Grüße

Sebastian und die

 

 

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